21. Mai 2011

Rückschlag für die Initiative «Stop Züritüütsch!»

Mit der Annahme der Initiative «Ja zur Mundart im Kindergarten» muss «die Partei» einen schweren Rückschlag hinnehmen. Die Abschaffung des Zürcher Dialektes sowie die Machtübernahme dürften sich damit verzögern.


Initiative «Stop Züritüütsch!»
Bereits Mitte April warb «die Partei», der politische Arm des Satiremagazins «Titanic», mit gewohnt schmierigen und populistischen Mitteln für ihre Initiative «Stop Züritüütsch!». Diese soll die Kommunikationsfähigkeit der Schweizer Bevölkerung verbessern, indem ein ordentliches Hochdeutsch als Umgangssprache eingeführt wird.



Obwohl zumindest der Titel der Initiative in Bern oder Basel durchaus mehrheitsfähig wäre, liessen sich die Initianten in ihren normierten grauen Parteianzügen nicht von den Sirenengesängen der Bequemlichkeit verführen. Es kam nur eine Lokalität für die Bewerbung der Initiative in Frage: die Zürcher Innenstadt. Das erklärt unter Umständen auch die teilweise stark emotional geprägten Reaktionen der Passanten.

TV-Auftritt
Die Guerilla-Aktion war denn auch ein durchschlagender Erfolg, so dass kurz darauf ein Fernseh-Auftritt bei «Giacobbo/Müller» folgte. Den nutzte Martin Walcher, der Vorsitzende der Auslands-Organisation, natürlich schamlos aus, um manipulative Propaganda zu betreiben.

Giacobbo / Müller vom 24.04.2011

Machtübernahme bleibt vorerst aus
Trotz den guten Vorzeichen, muss die Partei nun ihre Niederlage verdauen und die Schweiz weiterhin mit dem Züritüütsch leben. Nichtsdestotrotz zollen wir dem Zürcher Stimmvolk Respekt, denn es hat die Kommunikationsfähigkeit seiner Kinder heroisch geopfert, um der teutonischen Machtübernahme die trotzige Stirn zu bieten.

Aber obacht! Der nächste Angriff der Partei auf die Schweizer Souveränität und Lachmuskeln kommt bestimmt. Bis dahin empfehle ich zur Überbrückung die Lektüre des «Parteibuches».

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hoffentlech chöme si z'Bärn nid o uf sone blödi Idee. De müessti ja weni vo Spanie heichume mite Ching no Hochdütsch rede. Us Heiwebärnere dueni doch würklech gärn daheime Bärndütsch rede weni im Usland immer z'Hochdütsch bruche.

Fränzi